Worpress Datenbank Backup selber durchführen

Schon die alten Griechen sagten: “Save early, save often!” Kann auch sein dass das jemand anderer war 🙂 ABER, was sie uns damit sagen wollten war, dass man immer vor einem Unglück eine Sicherung machen sollte. In unserem Fall besteht die Sicherung aus 2 Teilen.

Zum Ersten müssen wir den Inhalt der Webseite sichern.In den meisten Fällen haben die jeweiligen Admins direkten Zugriff auf ihren Webspace Mittels ftp oder ssh. Für FTP gibt es sowohl für Windows (Ws_ftp, FileZilla)  als auch für MacOS (Transmit, Flow) Clients die diesen Transport einfach erledigen können. Speziell Mac Programme gibt es immer wieder  recht günstig als Bundles im Internet. Macheist hatte Flow in seinem letzten nanoBundle enthalten, Achim hat in seinem Blog darüber berichtet. Mit diesen Clients kann man sich in seinem Webspace anmelden und den Inhalt auf einen lokalen Datenträger laden. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, auch eure Festplatte kann mal den Geist aufgeben 🙁 Mit Programmen wie cron-FTP könnt ihr diesen Download sogar zeitgesteuert erledigen lassen.

Der fast wichtigere Teil eines Blogs auf WordPress Basis ist der Inhalt der Datenbank. Bei der Installation eines Blogs mit WordPress wird man ja gefragt, ob man den default table prefix wp_ übernehmen will oder, was aus Sicherheits Gründen besser wäre, diesen zu ändern (siehe Blog Post). Soweit, sogut. Aber eben diese Datenbank, zumindestens  der Inhalt und die Struktur aller Tables die mit unserem Prefix beginnen muss man sichern. In der aktuellen Version von WordPress gibt es dazu keine direkte Unterstützung, daher muss wieder ein Plugin helfen. Ich habe mir WP-DBManager von Alex King installiert. Zu installieren ganz einfach im Admin Menü unter Plugins –> install new. Nach dem aktivieren hat man einen zusätzlichen Menüpunkt Database. Wenn man nun auf diesen neuen Menüpunkt klickt, wird zuerst gecheckt, ob alle notwendigen Programme installiert sind und von dem Plugin auch gefunden werden und ob alle Verzeichnisse und deren Rechte stimmen.

WP-DBManager erfüllt eigentlich alle meine Forderungen wie

  • Datenbank Sicherung (auch automatisiert)
  • Datenbank  Optimierung und
  • Rückspielen im Falle eines Problems.

Zusätzlich kann man noch

  • seine Datenbank reparieren
  • bestimmte Tables löschen oder leeren (das ist ein großer Unterschied 😉 ) und
  • so genannte Sql Queries absetzten.

Herz, was begehrst du mehr?

Zusätzlich zu dem von mir ausgeführten Datenbank Backup gibt es beim WP-DBManager auch noch die Möglichkeit, Backups automatisch zu erstellen und sich dann auf einen eMail Account zu senden. Achtet nur bitte darauf, dass der Sql Dump eurer Datenbank schnell mal auf einige Mega Bytes anwachsen kann. Für den Sql Dump kann man zusätzlich noch einstellen, dass dieser gezip wird.

Mit all diesen Features kann man mit dem Plugin WP-DBManager die Datenbank seines WordPress Blog recht gut kontrollieren. Es gibt nebenbei natürlich auch die Möglichkeit, mit phpMyAdmin seine WordPress Datenbank zu verwalten.