Page Ranking mit WordPress verbessern

Wie ihr vielleicht bereits im Google Webmaster Blog gelesen habt (oder auch nicht 🙂 ), steht Goolge ja sehr auf Speed, nicht nur bei ihren Applikationen sondern auch beim Aufbau von Internetseiten. Daher wurde der Faktor, wie lange eine Seite für ihren Aufbau braucht in den “Search ranking algorithms” mit eingebaut. Eigentlich gemein! Was kann die arme Seite dafür, dass sie so überfüllt ist und so lange zum Aufbauen braucht! Aber egal, um endlich mal eine vernünftige Page Ranking zu bekommen gilt es zuerst den Ist Stand aufzunehmen und dann die richtigen Maßnamen zu ergreifen.

Ist Stand Erhebung: Dank Mattew Mullenweg und der riesigen Community an Codern und Enwicklern kann man bei einem Blog der auf WordPress passiert relativ einfach messen, wie lange eine Seite für ihren Aufbau braucht. Weiters liefert WordPress gleich eine weitere Funktion mit, die ausgibt, wie viele Datenbankabfragen für die Erstellung der Seite benötigt wurden.

<!– <?php printf(__(‘%d queries in %s seconds.’, ‘kubrick’), get_num_queries(), timer_stop(0, 3)); ?> –>

Fügt diese Zeile in die footer.php eures Theme ein. Im Adminmenü unter Appearance –> Editor den Editor starten und dann die footer.php in eurem Theme öffnen. Bevor der “Body Tag” geschlossen wird könnt ihr dann den Code Schnips’l einfügen. Wie ihr seht, steht vor und nach dem php Skript die Klammer. Damit erreiche ich, dass der php Code abgearbeitet wird, aber das Ergebnis nicht direkt auf der Webseite zu sehen ist. Um diese Info zu bekommen müsst ihr nur in eurem Browser den Source Code der Seite anschauen. Bei mir steht dann fast am Ende des Quelltext “50 queries in 0.928 seconds”. Kurz gesagt wurde zum Erstellen der Seite 50 mal in der Datenbank rumgefummelt und dass hat dann 0,9 Sekunden gedauert, eher bescheiden. Was kann man nun machen, um diese Werte zu verringern.

Maßnamen: Welche Maßnamen können ergriffen werden um sowohl die Anzahl der Datenbank Zugriffe zu verkleinern als dann auch die Zeit für den Aufbau zu verringern? Wir wollen ja schließlich alle auf die erste Seite bei Google 🙂 Ich habe mit 3 einfachen Maßnamen bereits messbare Erfolge erreicht.

Nicht benötigte Plugins deaktivieren: Schaut mal in eurem Admin Menü unter installed Plugins nach, wie viele Plugins ihr dort installiert habt. Fast jedes aktivierte Plugin frisst Performance, egal ob verwendet oder nicht. Schaut genau nach, ob ihr wirklich alle Module jederzeit benötigt. Plugins die ihr nur mal schnell probieren wolltet oder solche die ihr fast nie benötigt (zB: Anzeige für Wartungsmodus, Search and Replace aber auch Plugins für Page Statistiken), deaktiviert alle, von denen ihr glaubt, dass sie momentan nicht benötigt werden. Eure Seite sollte nach der Radikalkur jedoch noch funktionieren!

Bilder erst beim Betrachten laden: Mit dem jQuerry Image Lazy Load Plugin erreicht ihr, dass Bilder auf eurer Seite erst dann geladen werden, wenn ihr mit dem Browser dort seid, sprich die Bilder werden erst vom Server geladen, wenn ihr sie braucht. Dadurch wir die eigentliche Seite rascher aufgebaut.

Skript Aufrufe im Header statisch setzen: Versucht mal, den Code in eurer header.php mit jenem Quelltext zu vergleichen, dann ihr aus eurer Seite bekommt. Bestimmte Funktionen könnt ihr durch statische Einträge ersetzen und erspart euch dadurch Datenbank Aufrufe.

Statisch:

<html xmlns=”http://www.w3.org/1999/xhtml” dir=”ltr” lang=”en-US” xml:lang=”en-US”>
<meta http-equiv=”Content-Type” content=”text/html; charset=UTF-8″ />
<link rel=”Shortcut Icon” href=”http://www.lexxi.at/wp-content/themes/core/images/favicon.ico” type=”image/x-icon” />
<link rel=”stylesheet” href=”http://www.lexxi.at/wp-content/themes/core/style.css” type=”text/css” media=”screen” />
<link rel=”alternate” type=”application/rss+xml” title=”Lexxi&#039;s Blog RSS Feed” href=”http://www.lexxi.at/feed/” />
<link rel=”alternate” type=”application/atom+xml” title=”Lexxi&#039;s Blog Atom Feed” href=”http://www.lexxi.at/feed/atom/” />
<link rel=”pingback” href=”http://www.lexxi.at/xmlrpc.php” />

Dynamisch:

<html xmlns=”http://www.w3.org/1999/xhtml” <?php language_attributes(‘xhtml’); ?>>
<meta http-equiv=”Content-Type” content=”<?php bloginfo(‘html_type’); ?>; charset=<?php bloginfo(‘charset’); ?>” />
<link rel=”Shortcut Icon” href=”<?php echo bloginfo(‘template_url’); ?>/images/favicon.ico” type=”image/x-icon” />
<link rel=”stylesheet” href=”<?php bloginfo(‘stylesheet_url’); ?>” type=”text/css” media=”screen” />
<link rel=”alternate” type=”application/rss+xml” title=”<?php bloginfo(‘name’); ?> RSS Feed” href=”<?php bloginfo(‘rss2_url’); ?>” />
<link rel=”alternate” type=”application/atom+xml” title=”<?php bloginfo(‘name’); ?> Atom Feed” href=”<?php bloginfo(‘atom_url’); ?>” />
<link rel=”pingback” href=”<?php bloginfo(‘pingback_url’); ?>” />
Wie ihr seht, sind alleine im Header 7 Abfragen aus der Datenbank enthalten. Da sich an diesen Einträgen eigentlich nichts ändert, kann man die dynamischen Einträge gegen die statischen (natürlich von seinem Blog) tauschen.
Wp Super Cache: Mit diesem Plugin kann man einen Teil seines Blogs bereits generieren, bevor überhaupt ein User die jeweilige Seite ansurft. Dadurch muss der Werbserver diese Daten nicht erst bereitstellen wenn die User kommen, sondern hat diese bereits im Cache. Eine Beschreibung des Plugins findet ihr im Artikel WordPress Ladezeit ermitteln.
Es gibt sicher noch viele andere Maßnamen um die Ladezeit seines Blogs zu reduzieren, würde mich über eure hier als Kommentar freuen.

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