Public IP via Konsole feststellen
March 14, 2011 by lexxi · Leave a Comment
Ihr kennt sicher das Problem, dass sich immer noch viele Internetprovider eine statische IP Adresse extra bezahlen lassen. Schlimmer noch, bestimmt Provider trennen nach 8 Stunden die Internet Verbindung. Es gibt zwar genügend Programme oder Skripte, mit denen man sich automatisch wieder einwählen kann, jedoch bekommt man dann sehr oft eine neue IP Adresse zugewießen
. Möchte man zB immer unter einem bestimmten Namen im Internet erreichbar sein, helfen Services wie dyndns. Möchte man nur seine eigene externe IP wissen, helfen Seiten wie whatismyipaddress.com oder checkip.dyndns.org. Einfach die Seiten in seinem Browser eingeben und voila hat man seine externe IP, sammt Werbung
.
Bewegt man sich jedoch auf sicherem Terain und ist unter linux ohne grafischer Oberfläche unterwegs, ist erstmal Essig mit Browser
. Natürlich gibt es auch dafür Lösungen! Tools wie wget, lynx oder curl helfen hier weiter.
linux:~# curl -s http://checkip.dyndns.org Current IP Address: 198.182.196.56 linux:~# lynx -dump checkip.dyndns.org Current IP Address: 198.182.196.56 linux:~# wget -q -O - checkip.dyndns.org Current IP Address: 198.182.196.56 linux:~#
Wie man sieht, es gibt nichts das es nicht gibt!
System VMDK eines Windows 2003er Servers erweitern
February 28, 2011 by lexxi · Leave a Comment
Es kann vorkommen, dass man beim Erstellen eines Windows Servers 2003 die Systemdisk unter VmWare zu klein dimensioniert hat. Microsoft kann die jeweilige System Disk erst ab Server 2008 oder Windows 7 online erweitern. Blöde Geschichte also! Mit ein paar Tricks kann man sich jedoch auch in diesem Fall helfen. Als erstes machen wir uns vom Server einen Clone. Diesen benötigen wir nur für ein paar Minuten, vergesst nicht die Netzwerkkarten zu deaktivieren, damit ihr keine IP Adressen Konflikte bekommt. Der Clou bei der ganzen Sache ist, die Disk die es zu erweitern gilt an den Clone zu hängen und dort mit internen Mitteln zu erweitern. Aber der Reihe nach…
- Macht von eurem 2003er Server einen Clone und deaktiviert bei dem Clone die Netzwerkkarte(n).
- Startet den Clone in einer VmWare Konsole.
- Ihr müsst den originalen 2003er Server runterfahren.
- In den Einstellungen des virtuellen Servers nun die vmdk erweitern (zB um 10GB erweitern).
- Nun hängt ihr das “C-Laufwerk” des originalen Servers an den Clone (geht auch im Betrieb).
- Am Clone öffnet ihr eine cmd Fenster und startet darin ein diskpart.
- Nun müsst ihr nach geänderter Hardware suchen (DISKPART> rescan).
- In Diskpart müsst ihr mit DISKPART> list disk nach der Disk des originalen Servers suchen.
- Nun mit DISKPART> list volume das zu erweiternde Volumen suchen. Ihr erkennt es daran, das es unter Free den von euch hinzugefügten Platz hat
- Mit DISKPART> select volume <ID> das Volumen auswählen.
- Nun das Volumen erweitern mit DISKPART> extend und dann mit exit Diskpart verlassen.
Ihr könnt das System Laufwerk, das ihr nun erweitert habt nicht einfach dem Clone wegnehmen, dazu muss man den Clone erst runter fahren. Erst dann ist das vmdk frei. In den Einstellungen des Clones könnt ihr die Disk entfernen. Achtung! Nicht “Delete from disk” auswähen! Als letztes könnt ihr nun wieder den originalen Server starten und voila, ihr habt einer erweiterte System Disk. Den Clone kann man dann noch löschen, es sein denn ihr habt noch weiter alte Server, die ihr erweitern möcht.
USB2Seriell Adapter unter MacOSX
February 20, 2011 by lexxi · Leave a Comment
Mein MacBook Pro hat ja keine Serielle Schnittstelle. Dies ist zwar ein etwas älteres Interface und wird heute nur mehr selten benötigt, ist jedoch unerlässlich für viele Netzwerk Komponenten oder zB bei der Kontrolle des Boot Vorgangs einer pfSense Firewall. Bis vor kurzem mußte ich immer wieder den XP Rechner starten um das Serielle Kabel dort anzuschließen und den Boot Vorgang Mittels putty zu verfolgen. Bei diversen Auktions Häusern gibt es aber immer wieder günstige usb2seriell Konverter. Ich habe mir einen solchen Adapter mit FTDI Chipsatz um ein paar Euro gekauft. Die Treiber gibt es direkt vom Hersteller als dmg. Zusätzlich verwende ich noch screen als Konsole.
Verwendung:
- dmg Packet des Treibers installieren
- Adapter an einen USB Port anstecken
- Kontrolle des Interface ( ls -la /dev/tty.* –> /dev/tty.usbserial-FTBRSH5K )
- Starten von screen (screen /dev/tty.usbserial-FTBRSH5K 9600)
Zur Erklärung, 9600 ist die gewünschte Datenrate der jeweiligen Schnittstelle. Diese kann natürlich variieren. Ein Indiz für die falsche Übertragungsrate sind fast immer kryptische Zeichen im Terminal
wget in Mac OSX Snow Leopard
Man ist ja verwöhnt von diversen Linux Distributionen und kann ( zu mindestens bei den guten Distributionen
) viele Programme mit apt sehr einfach nach installieren. So ein Paket Manager fehlt mir einfach auf meinem Mac. Also muss man sich selber helfen und Programme wie zB wget von Hand installieren. Zu besorgen ist die aktuelle Version von wget immer über den GNU Webserver. Dort findet man auch eine große Anzahl von weiteren nützlichen GNU Tools. Voraussetzung für die Installation der GNU Programme sind noch div Programme zum Kompilieren und Linken. Dafür muss man zuerst die Apple XCode Dev Tools laden und installieren. ACHTUNG, das Image ist ca 780MB groß!
curl -o wget-latest.tar.gz http://ftp.gnu.org/gnu/wget/wget-latest.tar.gz tar xzf wget-latest.tar.gz cd wget-1.1.2 #derzeit die aktuellste Version ./configure make sudo make install
Installiert wird wget am Schluß als root, daher das sudo! Nur zur Frage, wofür benötige ich wget eigentlich? Ich möchte mir zB aktuell alle Videos von railcasts.com laden und möchte nicht jedes Video einzeln anklicken. Dafür gibt es kleine Bach Skripte, aber dazu später mehr.
Root SSH Login unter ESX 4.0
May 27, 2010 by lexxi · 3 Comments
Früher war alles anders, Früher war alles besser! Hat mal einer gesungen, oder so… Fakt ist, dass in den älteren Versionen von ESX der Zugriff für den Root User per defaut erlaubt war. In der aktuellen Version von ESX 4.0 ist der direkte Zugriff für den Root User gesperrt. Wenn man nun auch noch bei der Installation des ESX Servers keinen zusätzlichen User angelegt hat (wer macht das schon, argh…), hat man erstmal schlechte Karten. Es gibt aber einen Workaround dafür.
- Mit dem vSphere Client auf den ESX Host direkt connecten.
- Unter User&Groups einen neuen User am ESX anlegen und den Grupern user und adm hinzufügen.
- Mit putty auf den ESX Server einloggen (als Login den neuen User nehmen)
- Dann in der shell root werden (su -)
- Die Datei /etc/ssh/sshd_config mit vi öffnen
- Den Wert PermitRootLogin auf yes stellen und das Configfile speichern.
- ssh am ESX Server neu starten (service sshd restart)
- ev noch zusätzlich in der Firewall am ESX Server die ssh Ports freischalten (esxcfg-firewall -e sshServer und esxcfg-firewall -e sshClient)
- Die Firewall kann man auch grafisch ändern (unter Configuration –> Software –> Security Profile –> Properties)
Dann noch den ESX Server rebooten und schon funzt der ssh Login als root.